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Wozu Bloggen?

Willkommen auf meinem Blog!
Ich schreibe hier über alles was mich beschäftigt:
Menschen, Kommunikation, Schreiben an sich, Selbstverantwortung, Nachhaltig Leben, bewusste Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, Musik, Ernährung, Kraftsport, Blödsinn und Freiheit.
Und natürlich: Die Welt retten!
Was ich seit ich denken kann als meine Mission sehe.
Mein 5-jähriges Ich aus der Vergangenheit wär wohl heftig desillusioniert wenn es wüsste dass ich mit 22 erst da bin wo ich jetzt bin.

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Leben

Sprich dein Herzwort

Dein Herz weiß was du wirklich sagen willst. Oft habe ich Angst davor, dass es unangenehme Gefühle auslösen könnte.

Es löst verdammt oft unangenehme Gfühle aus. Doch diese Wut, Vrezweiflung, Frustration, Ohnmacht, Trauer, Schuld und Scham sind mir viel lieber als dieses kalte, steinerne „Etwas nicht sagen“. Das liegt mir schwer im Bauch, als wäre mein Herz gefesselt. Als wären Hals und Brustkorb mit Beton gefüllt. Den Stein Aufbrechen, den Druck ablassen – es tut weh, ja es schmerzt verdammt nochmal – aber dieser Schmerz ist doch viel schöner als dieses Gefühl von hilfloser Gleichgültigkeit. Oder?

Und Außerdem ist der schmerzende Sturm vorübergehend. Das Gewitter reinigt die Luft und ich kann wieder ich selber sein. Konflikte ermöglichen es mir zu lernen und zu wachsen.

Wahre Verbindung entsteht für mich durch das gemeinsame Hindurchgehen durch die Scheiße. Durch den Konflikt. Wenn du schlimme Dinge anspricht sagst du damit: Du bist es mir Wert, dass ich diese furchtbaren Gefühle aushalte. Das ist ein für mich sehr wichtiger Ausdruck von Liebe.

Und wenn nur ich es bin, den es auszuhalten gilt? Auch wenn ich alleine bin muss ich wählen: Halte ich es aus, will ich diese Gefühle spüren, mich dem Feuer stellen und es brennenlassen?

Oder lenke ich mich ab? Verdränge ich es? Verschwende ich meine Lebenszeit lieber mit Warten?

Leben

Bewusst Wählen

Gestern hab ich bis zwei in der Früh mit meinen MitbewohnerInnen geredet. Es war ein verdammt gutes Gespräch. Aber alles was du heute Abend machen kannst, kannst du auch morgen in der Früh machen. Woher kommt dieses spezielle Gefühl von „ich will noch nicht ins Bett gehen, denn es ist gerade so besonders“?

Vielleicht weil wir normalerweise eben nicht in der Früh weitermachen können? Sondern eingepfercht sind von Arbeits-, Schul-, Haushalts- oder noch seltsameren Pflichten?

Pflichten gibt es ja nicht. Genauso wie Sollen und Müssen eine Illusion sind. Bewusst in unsere Kutlur integriert damit wir gut gehorchen und leichter zu regieren sind? Oder einfach so als Nebenwirkung einer sehr hierarchischen Kultur entstanden?

Auf jedenfall ist es immer ein wollen. Ein „ich will weil„. Ich will morgen aufstehen und arbeiten, weil ich das Geld will. Weil ich die Anerkennung und Akzeptanz meiner Chefin und meiner Kolleg*innen will.

Wir haben immer die Wahl. Und wir treffen jede Wahl freiwillig. Wir entscheiden uns für das, was wir insgesamt am meisten wollen. Klar, manchmal sind die Umstände schwer, unfair, unmenschlich, hierarchisch – oft einfach echt beschissen. Trotzdem haben wir auch dann die Wahl. Wenn dir jemand mit Kündigung droht, bist es immer noch DU der wählt wie du agierst.

In der Situation diese Illusion von Pflicht zu durchschauen und dann eine bewusst freiwillige Entscheidung zu treffen ermächtigt ungemein.

Wir wählen immer, bewusst oder unbewusst.

Wir wählen jeden Moment.

Leben

Idee: Volksbegehren

Die Hauptursache für den Flüchtlingsstrom ist der Klimawandel. Ackerflächen werden zu Wüste, die Menschen haben keine Existenzgrundlage mehr. Sie ziehen in die Stadt. Arm und Arbeitslos und zu Viele davon. Es kommt zum Bürgerkrieg.

Also wer keine Flüchtlinge in Österreich haben will, sollte eher die Grünen wählen als die Blauen.

Heute ist es Arschkalt. Meine Finger frieren mir beim tippen fast ab, gefühlt zumindest. Aber das ist die frische Luft wert.

Ich überlege ein Volkgsbegehren zu veranstalten. Wahlwerbung wird verboten, es wird stattdessen ein Heft an jeden Haushalt gesandt, wo jede Partei 4 Seiten Wahlprogramm hineindrucken darf. Mehr nicht.

Keine Plakate, Flyer oder Kugelschreiber.

Keine Comic-Hefte und keine Raps.

Weniger Steuergeld geht in Papiermüll. Weniger geistigen Dünnschiss.

Leben

Angst vor dem eigenen Licht

Ich habe oft so übertrieben utopische Visionen, dass ich mich garnicht traue auch nur kleine Schritte in diese Richtung zu gehen.

Dann hab ich so einen hohen Anspruch an mich selber, dass ich aus Angst diese Ansprüche nicht erfüllen zu können, die Sachen ewig vor mir herschiebe. Wie doof ist das?

Think big, but not too big – oder wie?

Vielleicht kommt es auf das Bedürfnis hinter den Ansprüchen an. Sinn, Wirksamkeit, Beitragen, Freude, …da kann man nicht zu groß denken.

Aber wenn es um soziale Akzeptanz, Anerkennung, Wertschätzung und Zugehörigkeit geht, dann ist die Angst zu Versagen nachvollziehbar. Ich will oft die Erwartungen Anderer übertreffen. Ich wills „ihnen zeigen“.

Dieser Geltungsdrang fühlt sich nicht gesund an. Als würde ich ein Loch stopfen wollen, das so nicht zu stopfen ist.

Ich mag Menschen nicht mehr, wenn sie super fleißig und erfolgreich sind. Dann vergleich ich mich nur mit ihnen um zu sehen, was sie anders machen, versuche zu lernen, zu verstehen was ich tun könnte um fleißiger und erfolgreicher zu werden. Aber dass führt nicht dazu dass ich diesen Mensch mehr mag. Ich mag Menschen wenn sie sich mir gegenüber öffnen, sich verletzlich zeigen und auch bereit sind mir zuzuhören und mir den Raum und das Vertrauen geben, dass ich mich auch verletzlich zeigen kann. Die Masken fallen lassen kann. Dort, wo ich sein kann wie ich bin, fühl ich mich wohl. Diese Art von Intimität macht für mich echte Freundschaft und Liebe aus.

Aha, also bringt es mir garnichts erflogreich zu sein wenn ich einfach nur gemocht werden will.

Super, jetzt liege ich auf meiner rosaroten Yogamatte (10€ auf Willlhaben) im nassen Rasen und lache über diese eigentlich logische Erkenntnis. Das ist ein guter Start in den Montagmorgen!

Schreiben

Es lebe die Vielfalt!

Was magst du?
Was gefällt dir?
Wo unterscheidet sich deine Antwort von den Antworten deiner Freunde?

Ich glaube alle Menschen haben die selben grundlegenden Bedürfnisse.
Und alles was ein Mensch tut, macht er um seine Bedürfnise zu erfüllen.

Warum tut dann jeder was anderes?

Weil es für jeds Bedürfnis eine Fülle, eine riesen Auswahl an geeigneten Strategien gibt.

Unsere Wahl wird beeinflusst von unserem

    • Weltbild, wie wir die Welt verstehen und was wir glauben zu wissen
    • Erfahrungsschatz, der auch Intuitionen und Verhaltensmuster prägt
    • Wertesystem, wie wir unsere Prioritäten setzen
    • Erleben, wie wir wahrnehmen und worauf wir uns konzentrieren
    • Befinden, wie wir gerade drauf sind und was wir in uns fühlen

Alle 5 Faktoren sind bei jedem höchst unterschiedlich. Was ich echt feier.

Denn was für mich die Natur so voller Wunder macht ist das alle Wesen die selben Bedürfnisse erfüllen wollen und >9000 Wege funktionieren.

Selbst wenn es darum ginge den besten Weg zu finden, ich bin sicher, dass wenn es viele Individuen selbstbestimmt ausprobieren entwickeln wir uns nachhaltig schneller weiter, als wenn ein Expertengremmium den optimalen Weg erdenkt und alle dem nachlaufen.